Freizeitzentrum
Sechselberg
header bilder

Dimensionen der angebotenen Erlebnispädagogik im EC Freizeitzentrum Sechselberg

Team

Erlebnis & Erfahrung

 

Eine Erfahrung ist immer wertvoll und macht unser Leben reicher. Egal, ob es eine gute oder eine schlechte Erfahrung ist. Jeder Mensch macht Erfahrungen über die er froh ist, und solche, auf die er lieber verzichtet hätte. Aber reich an Erfahrung werden wir nur durch die Vielfalt unserer Erfahrungen.

 

Am wertvollsten für uns sind Erfahrungen aus erster Hand. Erfahrungen, die auf unseren eigenen Erlebnissen beruhen, uns prägen und formen. Sie werden zu einem Teil unserer Persönlichkeit.

 

Ein Erlebnis wird erst zu einer Erfahrung, wenn der Mensch, dem das Erlebnis widerfahren ist, es mit sich selbst in Verbindung setzt. Die Erfahrungen können dabei in drei verschiedene Erfahrungsdimensionen gegliedert werden. Diese drei Erfahrungsdimensionen betreffen jeweils einen bestimmten Teil unserer Persönlichkeit. Es handelt sich dabei hier in erster Linie um Erfahrungsdimensionen welche durch erlebnispädagogische Aktionen gemacht werden.

 

Wesentlich und grundsätzlich wichtig ist, dass nicht ein bestimmtes Erlebnis zu einer bestimmten Erfahrung führt, sondern dass ein Erlebnis Grundlage für vielerlei Erfahrungen sein kann, für alle drei Dimensionen. So kann ein Erlebnis auf einem Orientierungslauf den einen Teilnehmer auf seinen Umgang mit den Menschen ansprechen, mit denen er unterwegs ist. Den anderen Teilnehmer kann die gemachte Erfahrung zum Nachdenken über Werte in seinem Leben führen und den dritten etwa darauf, welche Chance er Gott geben will, ihm den nächsten Schritt im Leben zu zeigen. Die gemachte Erfahrung kann als Fingerzeig Gottes gedeutet werden, durch den wir ermutigt werden, uns auf dem richtigen Lebensweg von Gott helfen zu lassen.

 

In der christlichen Erlebnispädagogik handelt es sich nicht um einen linearen Zusammenhang in dem man von vornherein sagen kann (Erlebnis A führt zu Erfahrung A oder Erfahrung A führt zu Erlebnis B). Entscheidend ist immer die Deutung eines Erlebnisses durch den einzelnen Menschen. Diese kann von außen durch die vom Trainer angeleitete Reflexionen, oder auch völlig selbstständig und spontan stattfinden.


 

Beispiel:

 

Angenommen, wir werfen Einige ins "kalte Wasser".

Der Frosch freut sich.

Der Mensch hat Spass, friert aber.

Die Kuh kommt in Seenot und braucht dringend Hilfe...

Ein Erlebnis - ganz unterschiedliche, teilweise widersprüchliche Erfahrungen.

Team

1. Die Dimension der menschlichen und zwischenmenschlichen Erfahrung

 

In dieser Dimension steht das konkrete Verhalten und Empfinden der Teilnehmenden einer Aktion im Vordergrund. Wie beteiligen sich die einzelnen TN an der Lösung einer Aufgabe?

 

Stellen sie sich der Herausforderung? Wie gehen sie mit Schwierigkeiten, Konflikten, Angst oder Frustrationen um?

 

In der Reflexion kann sich der Einzelne mit seinen Erlebnissen in der Aktion auseinandersetzen und so wichtige neue Erfahrungen in seine Person aufnehmen. Gelingt dies gut, dann kann der TN im anschließenden  Alltag von diesen Erfahrungen profitieren.

 

Wenn es uns gelingt, als Anbieter erlebnispädagogischer Aktionen Menschen in dieser Dimension zu erreichen und zu fördern, leisten wir einen konkreten Beitrag zur Menschlichkeit unserer Gesellschaft.

 

Wir erfüllen den Auftrag Jesu, unserem Nächsten Gutes zu tun. So erleben viele Kinder in unserer Gesellschaft, dass sie nicht erwünscht sind und nur stören. Jugendliche erleben häufig die Abwertung ihrer Person durch Lehrer oder Eltern, sei es aufgrund mäßiger schulischer Leistung oder als Reaktion auf ihren Lebensstil. Ihnen und allen anderen Menschen sollen wir als Christen Mut machen, Menschen zu werden, wie Gott sie gemeint hat.

 

Liebe zu sich selbst und Nächstenliebe.
Beide können nur wachsen, wenn ein Mensch bestimmte Erfahrungen macht und notwendige Fähigkeiten erlernt. Erlebnispädagogische Angebote können hierfür einen wichtigen Beitrag leisten.

 

 

2. Die Dimension der spirituellen Erfahrung

 

Diese Dimension geht über die Begegnung mit uns selbst und unserem Nächsten hinaus.

 

Sie führt uns in eine Welt, die wir nicht unmittelbar begreifen können und führt uns zu Fragen die unser tiefstes Inneres betreffen. Fragen, denen viele in ihrem Alltag lieber aus dem Weg gehen.

 

Immer wieder kommt es in erlebnispädagogischen Aktionen zu Momenten, in denen ein Teilnehmer ein Erlebnis hat, das ihn tief betrifft. Das das kann sowohl ein positives wie ein negatives Erlebnis sein (z.B. vollkommene Geborgenheit oder große Angst). Ist der TN offen für dieses außergewöhnliche Erlebnis  und weicht ihm nicht aus, öffnen sich Fragen nach dem Menschsein an sich und nach Werten, für die es sich wirklich lohnt zu leben. Fragen nach Beziehungen, die alle meine Schwächen aushalten, nach Ursprung und Ende, nach Tod und Ewigkeit.

 

Gelingt es uns als Anbieter erlebnispädagogischer Aktivitäten, solche Erfahrungen zu ermöglichen, geben wir unseren TN die Chance einen tiefen Blick in die Dimension des Spirituellen und der Wirklichkeit Gottes zu werfen.

 

Als Christen vertrauen wir darauf, dass bei Gott Antworten auf alle diese Fragen zu finden sind. Menschen, die Gott nicht kennen, werden sich vielleicht auf die Suche nach Antworten begeben und durch uns eine Antwort von Gott erhalten. Die Offenheit, die fragende Haltung an sich reicht jedoch noch nicht aus, um einen Menschen zu dem Gott zu führen, den wir Christen Vater, Sohn und Heiliger Geist nennen. Sie kann einen Menschen auch zu ganz anderen Antworten führen. Die geweckte Neugier ist eine gute Voraussetzung um über solche Lebensfragen ins Gespräch zu kommen.

 

 

3. Die Dimension der christlichen Lebenserfahrung

 

Obwohl es nicht in unserer Macht steht einen Menschen zu Gott zu führen, sind wir beauftragt unsere Mitmenschen auf dem Weg zu Gott zu begleiten. Wir können die verschiedenen Gruppen (Jungscharen, Schulklassen, Mitarbeiterkreise) auf ihrem Weg ermutigen sich der christlichen Botschaft anzuvertrauen.

 

Diese 3. Dimension baut auf die 2. Dimension auf. Sie hofft auf neugierige Fragen, um den TN hilfreiche Antworten anzubieten, bzw. ihnen bei der Suche nach befriedigenden Antworten zu helfen.

 

Wie kann aus dem Erlebnis eines TN eine christliche Glaubenserfahrung werden?

 

Was werden die TN einer Aktion im HSG spüren, wenn sie sich das erste Mal auf ein wackeliges Hochseilelement wagen?

 

Wesentlich ist hierbei, dass die Glaubenserfahrung eine hohe Strukturähnlichkeit mit dem Erlebnis in der Aktion aufweist. Im HSG kann das z.B. folgende Erfahrung sein:

 

Ein TN verlässt den ihm vertrauten sicheren Boden und wagt sich in die Höhe auf ein wackeliges Seil. Plötzlich überfallen ihn Zweifel, Angst und Panik. Das Vertrauen in die Sicherungen schwindet. Dann die überraschende Wendung. Dem Anleiter gelingt es, das Vertrauen des TN zu stärken und ihm Mut zum Weitergehen zu vermitteln.

 

Nach einer Aktion gibt es die Möglichkeit, Deutungsmöglichkeiten für die Vielfalt der Erlebnisse der TN anzubieten. Noch mit dem Eindruck des Erlebnisses vor Augen, können Ausdrücke von Glaubenserfahrungen zum persönlichen Glaubenseindruck werden.

 

Viele Menschen die uns in der Bibel von ihren Glaubenserfahrungen berichten, bedienen sich einer bildhaften Sprache, um ihre Erlebnisse für andere nachvollziehbar zu machen. Diese Sprache lädt gerade dazu ein, sie in den Rahmen eigener Erlebnisse mit z.B. Angst, Vertrauen, Gehaltensein und Geborgenheit zu machen. Die frischen Eindrücke einer Aktion gilt es in der anschließenden Reflexion aufzufangen und eine Antwort auf die entstandenen Fragen zu geben. Hierbei können die unterschiedlichen Eindrücke zum Reichtum für die Gruppe werden.
Die gemachten Erfahrungen sollen mit dem eigenen Glauben verknüpft werden. Das kann kein anderer für mich tun. Oft ist es nur ein Anstoß, im Glauben einmal den Blick auf bestimmte Dinge zu richten.





Wir wollen mit "erlebnisleben" nicht eine Methode zum Allheilmittel machen, sondern die Erlebnisse der Einzelnen nutzen, sie ins Nachdenken zu bringen über sich und die Nächsten - über Gott und die Welt.


 

erlebn¡s.leben

Paar vor Küste

Unser Leben ist ein Erlebnis.

Das Leben erleben.

Spass und erlebnisorientiertes Lernen werden zur Einheit - so einfach dieses Motto klingt - so vielfältig ist es auch.

 

Hinter "erlebn¡s.leben" verbergen sich Aktionen und Trainingseinheiten, die das Leben zum Erlebnis machen:

Teamtraining

Abenteuerspiele

Actiontage

Vertrauenstraining

Outdoorprogramme

Nachtwanderungen

GPS Touren

Land-Art

...

 

"erlebn¡s.leben" verbindet erlebnisorientierte und erlebnispädaogische Inhalte mit unserer biblischen Lebensgrundlage.

Wir wollen Menschen be-geistern und bewegen, damit sich in ihrem Leben etwas bewegt.